MetCon im Crossfit
Metabolic Conditioning = herkömmliches Ausdauertraining?
Metabolic Conditioning aka MetCon heißt übersetzt so viel wie Training des metabolischen Systems. In diesem Blog wollen wir uns etwas genauer mit dem MetCon und besonders mit dem MetCon-Ansatz im Crossfit beschäftigen.
Aber fangen wir zunächst mit einem kurzen Überblick an, was MetCon alles beinhaltet. Kurz gesagt umfasst das MetCon Training alle Übungsformen, die darauf ausgerichtet sind Energie für jegliche Bewegungsform im Körper bereitzustellen, sowie die jeweiligen Energiespeicher zu erhöhen. Es gibt drei Energiespeicher im Körper, den Phosphatspeicher, der die Hauptlast der Energiebereitstellung in kurzen und sehr intensiven Bewegungen wie dem Gewichtheben bereitstellt. Den Glykogenspeicher, der sich aus der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten auffüllt und für die etwas weniger intensiven Aktivitäten von 10 Sekunden bis hin zu mehreren Minuten zuständig ist, und den Fettspeicher, der als nahezu unbegrenzt gilt. Energie aus Fetten kann nur unter Zuhilfenahme von Sauerstoff, gewonnen werden. Dazu sind relativ geringe Belastungsintensitäten nötig. Der Fettspeicher ist also der Hauptenergielieferant bei langfristigen Belastungen wie dem Ausdauerlauf oder einer Radtour. Läuft die Energiegewinnung über einen der ersten beiden Wege, also über den Phosphat- oder Glykogenspeicher, und damit über die Adenosintriphosphat- (ATP) oder Kreatinphosphatspeicher (KP) so spricht man von anaerober Energiegewinnung, läuft es über den Fettspeicher unter Verwendung einer hohen Menge Sauerstoff dann nennen wir das aerobe Energiegewinnung. Die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten kann sowohl aerob als auch anaerob erfolgen. Wir wollen uns aber nicht länger mit dieser Biochemie befassen, sondern zum eigentlichen MetCon kommen.
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