Alles nur Kopfsache?! – Wahr oder Falsch?

HI Leute

Und einen sonnigen guten Tag allerseits ;-)
Ich melde mich erstmal wieder von meinem Lehrgang in Frankreich zurück. War alles machbar und im Nachhinein wie immer sehr cool. Das es währenddessen nicht ganz so cool ist sehe ich bei solchen Sachen allerdings als „Qualitätsmerkmal“ :-)

Ich komme auch gleich zur Sache, denn ich glaube die Frage, die die meisten von euch beschäftigt ist:
Wie war denn Crossfit als Vorbereitung auf einen solchen Lehrgang?

Ich möchte nicht allzu lange auf dem Ganzen herum reiten, denn viel gibt es nicht zu sagen. Der Lehrgang beinhaltete sehr viel Hindernisbahnen, deren Überwindung so um die 10-15 Minuten dauerte (manche aber auch 4h), sehr sehr viel Marschieren, meistens nachts und bergauf, Schwimmen, Laufen, alles natürlich mit Rucksack und Waffe, Klettern und Nahkampf. Unten findet ihr auch nochmal ein Video dazu, falls es euch interessiert die Aktivitäten des Lehrganges mal in Bilderform zu sehen.

Ich habe mich „weit“ aus dem Fenster gelehnt und mich ausschließlich über CrossFit Invictus vorbereitet. So ganz nach dem Motto, wenn CrossFit alles trainiert muss es ja eine super Vorbereitung sein. Aber war es das? Ich meine, ich war nie laufen in der Vorbereitung, einmal Klettern, selten beim Nahkampf, weil ich meinen Fokus auf den CrossFit Games Open und dem Studium hatte. Und trotzdem war ich einer der fittesten! Zugegebenermaßen hat mir auf den Hindernisbahnen eindeutig Agilität und etwas Geschicklichkeit gefehlt und an das Laufen musste ich mich anfangs kurz gewöhnen, aber sowohl von der Kraft- als auch der Ausdauerleistung (wie gesagt, diese wurde nie explizit trainiert, wie bspw. durch Dauerläufe o.Ä.) war ich definitiv immer im oberen Drittel vertreten. CrossFit erreicht damit genau das, was es verspricht: wir sind super Allround-Athleten. Gut in allem, perfekt in nichts. Für den Soldatenberuf bekommt CrossFit damit von mir die volle Punktzahl als geeignete Sportart unter der Prämisse das Laufen und die Agilität, die wir durch Hindernisbahnen kriegen und dort brauchen, nicht zu vernachlässigen, aber das ist nur eine klitzekleine Änderung im WOD und voilá ;-)

Anyway, ich habe euch versprochen die 10 Tipps für mentale Toughness über diesen 4-Wochen Zeitraum auszuprobieren und in der etwas extremeren Situation zu testen. Gesagt, getan. Hier kommt die Auswertung der Theorie. Ich gehe nicht noch einmal genau darauf ein, was mit jedem Tipp exakt gemeint war. Solltet ihr da ein bisschen Starthilfe brauchen schaut einfach im Artikel „Alles nur Kopfsache“ nach.

Tipp 1: Kenne deine Ängste und dreh sie einfach um

Mein größter Respekt galt der Wasserwoche und vor allem der „Piste Nautique“, einer knapp 200m langen Wasserhindernisbahn. Zu absolvieren im sau kalten Mittelmeer, kein Frühstück, kaum Schlaf, volle Uniform und Waffe am Mann. Klingt mies, war aber klasse! Die Angst umzudrehen hilft wirklich und wenn man dann mitten in der Herausforderung steht kann diese sogar richtig Spaß machen. Beide Daumen hoch für diesen Tipp!

Tipp 2: Mikro-Ziele

Ich habe es genau so ausprobiert: Hangel dich von einer Mahlzeit zur nächsten. Die Zeit bis zum Mittagessen (falls man das so nennen darf, bzw. es überhaupt etwas gab) zu überbrücken war wesentlich einfacher als die Zeit bis zum Freitag zu überbrücken ;-) Auch hier: Beide Daumen hoch!

Tipp 3: Trenne deine Probleme

Zum Zeitpunkt des Lehrgangs hatte ich keine privaten Probleme, insofern musste ich nicht differenzieren. Während einer Anstrengung, bspw. einem Lauf einfach zu versuchen die Landschaft zu genießen, oder die pure Anstrengung an sich, also den Fokus auf das Hier und Jetzt zu legen funktionierte aber super!

Tipp 4: Sei bereit Risisko in Kauf zu nehmen

Der Punkt spricht für sich! Immer noch!

Tipp 5: Iss‘ das Richtige und richtig!

Okay, auch hier beide Daumen hoch, denn es stimmt. Allerdings habe ich das nicht auf dem Lehrgang gelernt :-) Rohe Sardinen und EPA (Einmann-Packungen) sind nicht soooo lecker und gesund. Wie kann auch eine Mahlzeit gesund sein, die älter ist als ich und nochmal so lange haltbar? Nun ja, es gab „genug“, um der Belastung Stand zu halten und ohne Probleme 6kg Gewicht zu verlieren, aber die Leistungen wären mit besserem Essen noch etwas besser gewesen. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir auch mit nicht so gutem Essen sehr viel leisten können, wenn der Geist denn willig ist! Der Wille entscheidet!

Tipp 6: Finde deinen Fokus

Ich habe mir mit meinem Buddy während des Lehrgangs immer gesagt: „Hey, focus on the task at hand!“ Also konzentrier dich auf das, was du gerade tun sollst. Ein Schritt nach dem anderen und schon ist alles vorbei und geschafft. Man muss es nur manchmal länger und manchmal weniger lang durchhalten, aber alles geht vorüber. Auch dieser Punkt funktioniert also in der „Extremsituation“ wunderbar. Thumbs up!

Tipp 7: Glaub’ an dich

Verdammt richtig! Die beste Unterstützung ist zu wissen, dass es noch andere gibt die auch an dich glauben und die du nicht enttäuschen willst!

Tipp 8: Lies!

Dazu hatte ich nun wirklich keine Zeit, aber im Hinblick darauf, wie der Punkt ursprünglich gemeint war, nämlich als Training des Hirns und der Disziplin, die man mit regelmäßigem Lesen erlangen und trainieren kann, stimme ich auch hier mehr als nur zu.

Mentale Fitness ist wichtig!

Tipp 9: Sei trainierbar (coachable)

Absolut! Wenn du jemanden hast zu dem du aufschauen kannst und von dem du dir gerne etwas beibringen lässt hilft das ungemein weiter. Sei wie ein Schwamm! Saug einfach alles auf, was du lernen kannst, um besser zu werden. Egal in welchem Aspekt deines Lebens!

Tipp 10: Lächeln!

Das ist und bleibt der beste Punkt! Idealerweise findet ihr etwas über das ihr Lachen oder Lächeln könnt, aber auch einfach nur die Mundwinkel nach oben zu ziehen wirkt schon wahre Wunder. Wie gesagt, das Hirn verbindet mit dieser Bewegung Freude und Annehmlichkeiten und das lässt es euch auch spüren, wenn es eigentlich gar nichts freudiges oder angenehmes gibt, sondern ihr die Bewegung „erzwingt“. Klasse, dass man seinen Kopf so austricksen kann, wenn das mit Mathe oder FRAN bloß auch so einfach wäre ;-)

Ich hoffe ich konnte euch so einen ganz guten Einblick in die einzelnen Punkte geben.

Wenn ihr noch Fragen habt zu den einzelnen Punkten dann zögert nicht diese in den Kommentaren zu stellen. Ich freue mich drauf mit euch zu diskutieren und bin gespannt auf euer Feedback!

CrossFit Invictus – Erfahrungsbericht

Hi Leute,

ich habe die letzten paar Monate, genauer gesagt seit Beginn diesen Jahres, das Competition-Programming von CrossFit Invictus verfolgt und würde dies gern im Folgenden ein klein bisschen erläutern, weil da doch gerade am Anfang mal wieder ein paar Fragen aufkommen, die vielleicht gerade für nicht so anglophile Crossfitter nicht so einfach zu beantworten sind.

Die Unterteilung: Fitness, Performance, Competition
CJ Martin ist der Headcoach von CrossFit Invictus (im Übrigen damit auch der Coach von Top-Athleten wie Camille LeBlanc-Bazinet). Er hat seine WODs in drei Untergruppen aufgeteilt: Weiterlesen

Mobility mit der Langhantel – Teil 5: (Gymnastikball) Roll-Out

HI Leute,

ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber meine Schultern könnten definitiv mehr Flexibilität vertragen! Gerade nachdem ich jetzt eine ganze Weile dem CrossFit Invictus Competition Programm gefolgt bin in dem sehr viele Overhead-Übungen vorkamen habe ich vermehrt ein paar Problemchen in dem Bereich.
Heute soll es also um die Flexibilität im Schulterbereich gehen, um die Serie „Mobility mit der Langhantel“ abzurunden. Zugegebenermaßen stimmt der Serientitel so gar nicht mit dem Titel dieses Artikel überein. Und auch wenn im CrossFit sehr viele „verrückte“ Übungen zu Tage treten, wie beispielsweise Burpee-Muscle-Ups, ist auch bei uns der Gymnastikball noch lange keine Hantel ;-) Dieser Artikel soll trotzdem in unsere Kategorie fallen, denn eigentlich sollte diese Übung mit der Langhantelstange durchgeführt werden.

Dabei startet ihr auf euren Knien, Weiterlesen

Alles nur Kopfsache! – Mentale Toughness

HI Leute,

wenn ihr das hier lest, dann befinde ich mich bereits in Frankreich auf einem militärischen Lehrgang, dem „Commando Moniteur“. Wie bereits angekündigt bin ich noch immer 3 Wochen hier unterwegs und werde daher nicht auf eure Kommentare auf Facebook, Twitter, Google+ oder hier unter dem Blog reagieren können. Das werde ich dann erst nach dem Lehrgang nachholen ;-)

Passend zu meinem Lehrgang, der dazu dienen soll mich an meine körperlichen und geistigen Grenzen zu bringen, möchte ich mit euch 10 Tipps teilen, um die mentale Barriere zu durchbrechen, euch neu und richtig zu motivieren und es euch so ermöglichen zu neuen Grenzen zu pushen! Ich werde diese Tipps für euch direkt und live am eigenen Körper (und Kopf!) an einem 4-wöchigen WOD ausprobieren und anschließend mein Resümee ziehen wie gut die Tipps in der „Extremsituation“ funktionieren.
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Unser Athletenteam zu den CrossFit Games Open 2013

HI Leute,

ich habe heute einige Meinungen von unseren Suprfit-Athleten zu den vergangenen CrossFit Games Open. Seht wie Gregor Schregle, Johann Ziegler und ich die Open jeweils erlebt haben…

Ich möchte hier auch nochmal darauf hinweisen, dass ich ab dieser Woche in Frankreich auf einem Lehrgang bin für 4 Wochen. Da es im Wald meistens schwer wird mit dem WLAN und die Ausbilder der französischen Armee aller Voraussicht nach auch nicht so erfreut wären, wenn ich mit einem Laptop da antanze habe ich die nächsten 4 Artikel für euch vorgeschrieben. Sie kommen wie gewohnt jeden Montag Nachmittag online und ihr habt weiterhin freshe Infos rund ums Thema CrossFit. Eure Kommentare und Fragen werde ich aber erst nach meiner Rückkehr beantworten können ;-)
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Besucht uns auf der FIBO!

Hi Leute,

heute ausser der Reihe noch ein ganz kleiner Beitrag ;-)
Wir werden mit Suprfit einen fetten Stand auf der FIBO haben!

Fibo 2013 Stand

SF und Inov-8 FIBO 2013 Stand


Seid ihr auch da? Dann kommt doch vorbei und trefft uns mal persönlich! Ihr findet uns zusammen mit den Jungs und Mädels von Inov-8 in Halle 4.2 am Stand C10.
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Mobility mit der Langhantel: Teil 4 – Good Mornings

Hi Leute,

Die CrossFit Games Open sind vorbei! Wir haben also alle eine Zeit hinter uns, die wirklich anstrengend war und den ein oder anderen „Max-Effort“ verbraucht hat! Zeit, sich wieder mal um die Mobilisation des aktiven Bewegungsapparates zu kümmern und den ein oder anderen Stretch hinzulegen. Wie schon zu Beginn der Serie angekündigt nutzen wir hier aber die Langhantel, um unsere Beweglichkeit zu verbessern.
Heute geht es um das Stretchen der „Hamstrings“, der Oberschenkelrückseite. Das ist in der Regel eine Muskelgruppe, die sehr stark verklebt ist und daher bei vielen nur sehr eingeschränkt mobil ist. Wie sollte es auch anders sein, wenn wir ständig nur sitzen? Um diesen Bereich effektiv mit der Langhantel zu bearbeiten bietet sich die Übung „Good Mornings“ an:
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“The Art of Pain”: eure deutschsprachige Tutorialserie für Crossfit

Hi Leute,

Ich darf euch heute voller Stolz verkünden, dass unsere Suprfit-Tutorial-Serie „The Art of pain“ in Zusammenarbeit mit Ilias Stergiou von AGOGE CrossFit Düsseldorf und jules.fysta Productions endlich fertig ist!
Wir haben jede Menge Zeit, Herzblut und Schweiß in die Produktion gesteckt und freuen uns euch jetzt eure erste deutschsprachige Tutorial-Serie für die neun grundlegenden Crossfit Übungen in DVD-Qualität präsentieren zu können! Die Serie soll euch helfen die Übungen sowie die Technik zu verstehen und zu verbessern und euch in eurem WOD weiterbringen.


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Mobility mit der (Lang-)Hantel: Bulgarian Split Squats

Hi Leute,

heute geht’s in die dritte Runde der Serie „Mobility mit der (Lang-)Hantel“ und wir kommen damit zu einer der am meisten gehassten Übungen im Athletiktraining. Aber wie das ja auch mit Kraut, Spinat oder Hustensaft so ist: Was besch****** schmeckt hilft meistens gut!

Die Rede ist von Bulgarian Split Squats! Weiterlesen

CrossFit Games Open WOD – mach ich’s nochmal?!

Hey Leute,

ich vermute mal, dass die Meisten von Euch bei den diesjährigen CrossFit Games Open mitmachen. Hört ihr auch öfter die Frage, oder stellt sie euch vielleicht selber: „Wie oft soll ich das Workout denn machen?“ Also ich hör das recht oft, sowohl von außen als auch von innen ;-)

Aber was macht denn nun eigentlich Sinn? Da gibt es ehrlich gesagt sehr verschiedene Ansichten! Einerseits könnte man natürlich meinen, dass man das WOD ruhig nochmal machen kann, um vielleicht noch die ein oder andere Wiederholung mehr rauszuholen. Andererseits Weiterlesen